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Gastrosterben zum neuen Jahr! Was fehlen Euch denn so für Angebote?

von dieNeustadt am 3 Januar 2012 20 Kommentare

Innerhalb von vierzehn Tagen gaben das Ende bekannt: Tal-Eck, Tapas Tapas, Queens und Afrika Shop und Bar.

Viel Arbeit für die Makler. Der Bedarf an Shisha-Bars dürfte mittlerweile gedeckt sein.

Was vermisst ihr?

20 Kommentare »

  • Boehler sagte:

    Ne Salat-Bar.

  • torsten sagte:

    ach ja, die ollen Gast-Rost-Erben =P

  • Katze sagte:

    ne tschechische gaststube mit pilsner urquell, gulasch, knödel, tatar…

  • annä sagte:

    Eine Salat Bar, mehr Suppen Bars like HOT SPOON, mehr kleine urige Kneipen wie Planwirtschaft und Bottoms Up!
    Shisha Bars brauch keiner mehr…

  • Jörg sagte:

    Mehr vegan-vegetarische Restaurants oder ebensolche Cafés wären toll. In anderen Großstädten gibt es etliche vegane Läden, aber hier siehts da noch sehr dünn aus. Und Nachfrage ist wohl da, im Falschen Hasen oder im Lotus z. B. bekommt man in letzter Zeit ja kaum noch einen Platz. :)

  • Friek sagte:

    Ne Rock-Kneipe, die nicht von proletenhaften Kettenrauchern bevölkert wird.

  • backpiece sagte:

    mal ne ordentliche HO Gaststätte wäre nett ^^

  • Haberlandfreund sagte:

    Auf keinen Fall werden mir die geschlossenen Lokale fehlen – von Gastrosterben kann auch keine Rede sein. Sisha-Bars könne gerne auch noch schließen oder wenigstens auf die uncoole Elbseite ziehen. Was mit lecker Fleich wäre gut, Vegetarier können ja Hühnchen bestellen.

  • backpiece sagte:

    ach ja, ich vergaß Huhn is keen Fleisch ^^ Der Herr Haberlandfreund mag also nen Steakhouse inner Neuse?

  • Line sagte:

    Hühnern wird immer das Attribut Fleisch abgesprochen. Gerne kommen dann Fragen wie: “Was mit Fleisch oder doch lieber Hunhn?” Pflanze bitte. Also mehr vegan/vegetarische Läden wären wirklich schön.

  • Jottem sagte:

    Immerhin merkt man an den Kommentaren, dass Fleisch wohl tatsächlich zunehmend zum Unterschicht-Nahrungsmittel verkommt. Schade, dass dafür Lebewesen gequält und getötet werden. Naja, vielleicht wird die Menschheit ja eines Tages doch mal wach und kriegt die Augen auf…

  • erpaufee sagte:

    “…dass Fleisch wohl tatsächlich zunehmend zum Unterschicht-Nahrungsmittel verkommt.”

    -ohne Worte!
    (wohl den Gehirneinschaltmodus nicht gefunden?)

  • Jottem sagte:

    Das hat mit Hirn einschalten gar nicht allzuviel zu tun, das belegen etliche statistische Erhebungen. Bildungsstand und Fleischkonsum der Versuchspersonen verhalten sich größtenteils umgekehrt proportional. Je gebildeter und informierter die Versuchspersonen, desto besser ernähren sie sich üblicherweise und desto seltener essen Sie Fleisch.

    Um die Zusammenhänge zwischen übermäßigem Fleischkonsum und gesundheitlichen sowie ökologischen Folgen zu erkennen, muss man allerdings wohl tatsächlich den von dir erwähnten Schalter bemühen; ich mache das mal für uns:

    Es ist bekannt, dass übermäßiger bzw. gar täglicher Fleischkonsum zu etlichen “Zivilisationskrankheiten” führt: Übergewicht, Arteriosklerose, Gicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Cholesterinprobleme, MRSA, Salmonellen, Krebs.

    Für die Fleischproduktion ist ein Vielfaches an hochwertigem pflanzlichen Eiweiß, Getreide und Soja erforderlich. Würde man nicht den Umweg über das Tier gehen, könnte man damit problemlos die ganze Weltbevölkerung ernähren und zudem auf Gentechnik verzichten – und zwar ohne, dass irgendjemand an irgendwelchen Mangel- oder oben erwähnten Überflusserscheinungen leiden muss.

    Mit unserem unermesslichen Fleischverzehr aber sorgen wir für fast die Hälfte der weltweiten Treibhausgasemissionen, für die unaufhaltsame Rodung des Regenwalds für Futterflächen und für den weltweiten Hunger, während wir hier an Übergewicht und den o. g. Krankheiten zugrunde gehen.

    Es ist einfach idiotisch. Von den absolut unmenschlichen und KZ-ähnlichen Zuständen in der Massentierhaltung (und 98% des in Deutschland konsumierten Fleisches stammen daraus) brauche ich dir hier gar nichts zu erzählen, da bringt ein Anwerfen der Google-Bildersuche vermutlich weit mehr. Hühner, Schweine und Kühe und andere Tiere, die wir als “Nutztiere” degradiert haben und die zusammengepfercht ausharren müssen, bis sie brutal abgeschlachtet werden, sind z. T. intelligenter und weisen ausgeprägteres soziales Verhalten auf als unsere “Haustiere”, die wir kraulen und denen wir Petersiliensträußchen aufs Futter legen.

    Und warum das alles? (Ich bin an dieser Stelle jedenfalls sehr gespannt auf deine Rechtfertigungsgründe.)

    Wenn man also wie von dir vorgeschlagen das Gehirn einschaltet, kann man eigentlich nur zu einem einzigen Schluss kommen: Das ganze System ist einfach krank.

    Du musst nun natürlich nicht über Nacht zum Veganer werden, aber wenn du diesen Gehirneinschaltmodus bei dir ebenfalls gefunden hast, wirst du mir sicher zustimmen, dass es wohl weit cleverer wäre, vielleicht nur noch 2-3 mal pro Woche Fleisch oder tierische Produkte zu essen und nicht 2-3 mal am Tag.

    Das ist nicht nur für dich besser, sondern auch für die Umwelt, die Tiere, die hungernden Menschen und für deine Mitmenschen.

    Allerdings fürchte ich, dass wir hier inzwischen ein wenig weit vom eigentlichen Thema abgekommen sind… Welche Vorstellungen habt ihr für die Kneipen- und Restaurantlandschaft in der Neustadt? :)

  • Haberlandfreund sagte:

    Danke Jottem! Ganz großes Kino.

  • Hoffe sagte:

    Dann doch nich mehr 2-3x täglich ins Steakhaus. :o

  • HWE sagte:

    das nervt langsam, die fleischfaschisten! ist doch jeden seins… vegan kann genau so lecker sein, wie Fleisch. und das menschen, die auf Fleisch verzichten, sich gesund ernähren ist ein Gerücht, das machen nur die wenigsten…

  • Jottem sagte:

    Klar, wenn man einfach nur Fleisch weglässt und dann weiter jeden Tag Pommes mit Ketchup und Nudeln mit Sahnesauce isst, ist das sicher nicht mehr gesund.

    Tatsächlich muss man sich dann schon ein bisschen mit Essen und Ernährung an sich beschäftigen. Aber das macht ja auch Spaß, man entdeckt wundervolle neue Sachen. Man isst ja nicht nur Möhren, Tofu und Körner.

    Es gibt so viele wundervolle Blatt- und Wurzelgemüse, Pilze, Nüsse, Früchte, Algen, Brot, Tofu, Seitan, Tempeh, Süßspeisen, … man kann sich da sehr wohl völlig abwechslungsreich und ausgewogen ernähren und wunderbare Dinge genießen, die man früher gar nicht gegessen hat, weil immer nur irgendwo Schwein, Rind oder Hund im Vordergrund stand und man der Gemüsebeilage weder viel Kreativität, noch viel Aufmerksamkeit gewidmet hat.

    Aber wie ich schon sagte, ich will ja (auch wenns für Umwelt und Menschheit sicher das beste wäre) niemandem vorschreiben, ab sofort nie wieder Fleisch zu essen. Aber denkt halt mal nach; es muss sicher nicht jeden Tag sein und es wird eine wahrliche Bereicherung sein, wenn ihr einfach mal ein bisschen eure Kreativität spielen lasst.

  • Go Haberland sagte:

    Dann lasst es euch schmecken. Aber sprüht bitte nicht an jede Hauswand “Go Vegan”…

  • Jute sagte:

    Also,
    so ein richtig schöner indischer Imbiss, original, mit Essen ab 5 Euro, bis 11 Euro hoch und nich weiter…
    dat wäre richtig schick!

  • Jottem sagte:

    @Jute: Das Maharadscha auf der Kamenzer ist ziemlich klasse. Okay, mehr Restaurant als Imbiss, aber Qualität und Authentizität stimmen meiner Meinung nach und die von dir genannte Preisspanne im Wesentlichen auch.

    Man scheint auch Gerichte zum Mitnehmen zu bekommen, allerdings sah mir das schwer nach Styroporverpackung aus, was der Abholer da neulich an meinem Tisch vorbeigetragen hat. (Das wäre aus Umweltgesichtspunkten natürlich etwas daneben, zumal es ja inzwischen recht gute kompostierbare bzw. Papierverpackungen gibt.)

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